Weinwissen für Einsteiger – die Aromen eines Weins

Wein trinken klingt erstmal einfach – Glas einschenken, anstoßen, genießen. Doch sobald Begriffe wie „Bouquet“ oder „Tertiäraromen“ fallen, ist die Verwirrung groß. Keine Sorge: Wein muss nicht kompliziert sein! Besonders das Weintasting zu Hause bietet einen lockeren und spielerischen Einstieg in die Welt der Aromen.

Warum Aromen so spannend sind

Jeder Wein erzählt seine eigene Geschichte – über das Terroir, das Klima und den Winzer. Diese Geschichten riechen und schmecken wir in Form von Aromen. Wer sich darauf einlässt, entdeckt beim Riechen und Probieren ein ganzes Universum an Eindrücken – von knackigem Apfel bis zu würzigem Pfeffer.

Aromen machen also nicht nur Spaß, sie helfen auch, Wein besser zu verstehen und den eigenen Geschmack zu entdecken.

Weinaromen einfach erklärt

Aromen im Wein stammen aus drei Quellen:

  • Primäraromen: kommen direkt aus der Traube – denke an Frucht, Blüten oder Kräuter.
  • Sekundäraromen: entstehen bei der Gärung – z. B. durch Hefen oder den Ausbau im Fass.
  • Tertiäraromen: entwickeln sich durch Reifung – oft nussig, rauchig oder erdig.

Klingt theoretisch? Keine Sorge, gleich wird’s praktisch!

Aromen erkennen – so geht’s

Ein guter Einstieg ins Weintasting zu Hause beginnt mit dem richtigen „Werkzeug“ – und damit ist nicht das Kristallglas gemeint, sondern vor allem: Zeit und Neugier.

1. Riechen: Der erste Eindruck zählt

Schwenk dein Glas leicht, um die Aromen freizusetzen. Riech erst kurz, dann tief – was fällt dir auf? Fruchtig? Blumig? Vielleicht etwas Kräuteriges?

2. Schmecken: Die Zunge als Kompass

Nimm einen kleinen Schluck, lass ihn im Mund kreisen. Welche Eindrücke kommen zuerst? Welche bleiben? Notiere dir deine Wahrnehmungen – das hilft, dein „Aromengedächtnis“ zu trainieren.

3. Vergleichen: Unterschied macht schlau

Probier mal zwei oder drei Weine nebeneinander. Plötzlich schmeckst du Unterschiede, die dir vorher nie aufgefallen wären.

Typische Aromen für Einsteiger

Gerade am Anfang ist es hilfreich, sich auf gängige Aromen zu konzentrieren:

  • Fruchtig: Apfel, Birne, Zitrus, Pfirsich, Beere 
  • Blumig: Holunder, Rose, Lavendel
  • Kräutrig-grün: Minze, grüne Paprika oder Gras 
  • Würzig: Pfeffer, Zimt, Ingwer
  • Mineralisch: Kreide, Feuerstein 
  • Nussig: Mandel, Haselnuss 

Unser Tipp: Mit einem gut abgestimmten Weintasting Set kannst du viele dieser Aromen bewusst entdecken – auch ganz ohne Vorwissen.

Spielerisch lernen bei dir Zuhause

Du willst dein Wissen vertiefen, aber nicht in Fachbüchern versinken? Dann bring Bewegung ins Glas:

  • Aromaratespiele: Riech mal an frischem Basilikum, einer Himbeere oder Zimtstange – erkennst du das später im Wein wieder?
  • Gemeinsam probieren: Wein beschreiben macht in der Gruppe mehr Spaß – keine Angst vor „falschen“ Antworten!
  • Geführte Weinprobe für zu Hause: z. B. mit der interaktiven App von vinodo – spielerisch, leicht verständlich und perfekt für Anfänger.

Tipps für deine Weinreise

Zum Schluss noch das Wichtigste: Es gibt kein Richtig oder Falsch! Jeder schmeckt anders, und genau das macht Wein so spannend. Je öfter du probierst, desto klarer werden deine Eindrücke – und desto sicherer wirst du.

Setz dich nicht unter Druck. Genieße, entdecke und vor allem: Hab Spaß!

Fazit

Ein Weintasting zu Hause ist der perfekte Einstieg in die Aromenwelt des Weins – spielerisch, entspannt und voll neuer Entdeckungen. Mit einem passenden Weinverkostung-Set, ein bisschen Neugier und vielleicht einer App wie vinodo wird jede Weinprobe zum kleinen Abenteuer. Egal ob alleine, mit Freunden oder als Geschenkidee – deine Reise ins Weinuniversum kann sofort beginnen!

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